Scholle

lat.:Pleuronectes platessa

14,90

Fanggebiet:FAO 27
Fangmethode:Schleppnetz
Artikelnummer: 217 Kategorie: Schlagwort:

Beschreibung

Frische Ware aus Dänemark oder Norwegen, natürlich küchenfertig. Die Scholle oder auch Goldbutt ist ein Meister der Tarnung. Wenn sie unerkannt bleiben möchte, legt sie sich flach auf den Boden und nimmt dessen Farbe an. Lauert Gefahr, gräbt sie sich sogar soweit ein, dass lediglich die Augen herausschauen. Da die Scholle mit einem Auge nach vorne und dem anderen nach hinten schauen kann, hat sie in brenzligen Situationen alles im Blick. Die Scholle wird häufig mit der Flunder verwechselt, hat im Gegensatz zu dieser jedoch eine viel glattere Haut – denn bei der Flunder haben sich entlang der Seitenlinie und an der Rücken – und Afterflosse, die Schuppen zu dornigen Hautwarzen ausgebildet. Ausgesprochen beliebt und mit hohem Bekanntheitsgrad ist die „Maischolle“. Sie gehört einfach zum Frühling und ist besonders zart und fein im Geschmack. Eine angepasste Mindestmaschenweite sorgt dafür, dass ausschließlich Schollen mit einer vorgeschriebenen Mindestgröße von 25cm Länge angelandet werden. Ein nordischer Klassiker aus der Hamburger Hausmannsküche bekannt, ist die „Scholle Finkenwerder Art“. Für dieses Gericht wird durchwachsener Räucherspeck in Streifen geschnitten, gebraten und warm gestellt. Im Speckfett und etwas Butter wird die gesalzene, mit Zitronensaft beträufelte und in Mehl gewendete Scholle von jeder Seite ein paar Minuten gebraten. Im Anschluss wird sie mit den Speckstreifen belegt serviert – was dem eher zarten und milden Fisch ein pikantes Aroma verleiht.